Die genannten Hersteller sind nur einige Markenhemden, die wir stets auf Lager haben. Die Kragenweiten führen wir teilweise auch bis 8 XL in den Großen Größen. Für die Hochzeitshemden im Abverkauf gilt ebenso, dass wir die Farben weiss, elfenbein / ivory, champagner, ecru und creme führen. Ebenso sind auch diese Modelle in den diversen Formen von classic bis slim fit verfügbar.
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Ob weiß, elfenbein, offwhite, creme, ecru oder champagner - bei einem so feierlichen Anlass sollte es schon ein Hemd mit Umschlagmanschette bzw. Doppelmanschette sein, hierzu werden dann meist silberne oder goldene Manschettenknöpfe verwendet, die den edlen Look komplettieren sollen. Ebenso wird dem besonderen Anlass oftmals auch durch eine verdeckte Knopfleiste Rechnung getragen. Was die Material anbelangt, so kommen Tücher aus 100% Baumwolle, Baumwollmischungen mit Elasthan bzw. Lycra in Frage. Auch denkbar, aber eben sehr empfindlich ist der Einsatz von Seide bzw. Naturseide. Abzuraten ist hingegen von Kunstfasern, sie wirken beim Oberhemd „billig“ und werden den Herrn früher oder später zum „Schwitzen“ bringen.
Entscheidet man sich nun für ein Hemd mit Doppelmanschette, so kommt man um die Wahl der Manschettenknöpfe nicht herum. Letztendlich sind sie einfach ein nicht wegzudenkendes Accessoires bei einer Hochzeit, welche es dem Bräutigam zusätzlich ermöglichen, individuelle Akzente setzten zu können. Manschettenknöpfe haben darüber hinaus zwei Aufgaben, sie übernehmen das Schließen der Manschette und sie sind ein wichtiges aber auch edles Schmuckstück des Bräutigams. Besonders „pfiffig“ sind hier Varianten, die den Tuchbezug von Weste und Hochzeitsplastron aufweisen. Legen Sie hier Wert auf eine gute Qualität der Knöpfe. Wirklich Pflicht sind Manschettenknöpfe nur bei festlichen Anzügen, aber auch beim dunklen „Tagesanzug“ sollten sie nicht fehlen. Traditionell ist es übrigens der Brautvater, der seinem künftigen Schwiegersohn die Manschettenknöpfe leiht, die er selbst zu seiner Hochzeit getragen hat. Neben der Wahl der Knöpfe hat der Bräutigam darüber hinaus die Aufgabe, die passende Kragenform für sein Hemd zu finden. Grundsätzlich gilt hier, dass je weiter ein Kragen zurückgeschnitten ist, desto eleganter ist sein Erscheinungsbild. Die Mode unterliegt bekanntlich einem ständigen Wandeln, beim Hemd schlägt sich dies in der Höhe des Kragens sowie der Breite des Hemdflügels nieder. Grundsätzlich gilt, dass je höher der Kragen schließt, desto förmlicher seine Gesamtwirkung. Neben einer Flut von diversen Kragenlösungen geht es primär stets um drei Kragenlösungen:
Smoking, Kent, Mandarin, Haifisch, Button-down sind allesamt Hemdenkragenformen, die allesamt sicherlich ihre Existenzberechtigung haben, welche Form bei welchem Träger, wann zum Einsatz kommt, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Der Kentkragen ist die klassische Variante mit der man nicht viel „falsch“ machen kann. Er ist standardmäßig auch die anzutreffende Kragenform bei reinen Business Hemden. Die Kragenenden laufen hier spitz und breit zu und diese Form kann sowohl offen als auch geknöpft zur Krawatte getragen werden. Im Prinzip passt er zu allen Krawattenformen- und knoten. Diese Eigenschaft hat ihn von allen Hemdenarten seine herausragende Popularität und Verbreitung beschert. Für die Verwendung eines Plastrons (eine breite, vorgebundene Krawattenform) ist diese Lösung jedoch eher ungeeignet.
Vorteile bietet hier der sogenannte Haifischkragen bzw. Cutawaykragen, welcher durch die stärkere Spreizung dem Plastron die notwendige Luft zum Atmen bietet, gleiches gilt natürlich auch für eine breite Krawatte oder dem doppelten Windsorknoten. Hierdurch lässt sich das Hemd natürlich auch wunderbar bei einem Business Anzug verwenden, der breit und hoch angelegte Haifischkragen wirkt nicht nur sehr seriös, er unterstützt auch gleichzeitig ein souveränes Erscheinungsbild des Trägers.
Darüber hinaus ist er förmlicher und wirkt auch moderner als der Kentkragen. Als Zwischenform von Kent- und Haifischkragen ist der New Kent Kragen oder Eton Kragen anzusehen, er ist nicht ganz so breit wie der Haifischkragen, läuft aber gleichzeitig nicht dermaßen spitz zu wie der klassische Kentkragen. Mit ihm ist man für jeden Anlass gut ausgerüstet und alle angedachten Krawattenknoten sind hiermit realisierbar.
Als weitere Variante schließlich ist der Kläppchenkragen hier zu nennen, selbiger reicht bis zur Halshälfte, wobei seine Enden nach vorne geklappt sind. Der Volksmund nennt ihn auch häufig Vatermörder oder Frackkragen, er eignet sich definitiv nicht zum späteren Gebrauch im Business-Alltag.
Vielmehr ist es das Hemd schlechthin für besondere festliche Gelegenheiten, bei denen ein Hochzeitsanzug, ein Frack oder Smoking zum Einsatz kommen sollen. Den Spitzname „Vatermörder“ verdankt diese Form übrigens dem Umstand, dass er in Frankreich als „Parasit“ und somit als Mitesser betitelt wurde, da er letztendlich aus verschiedenen Hemdenformen entstanden ist. In Deutschland interpretierte man dies aber fälschlicherweise als „Parricide“, hört sich ähnlich an, meint aber etwas ganz anderes, um genau zu sein, bedeutet es nämlich „Vatermörder“.
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Das Nonplusultra, wenn es um den Stoff des Oberhemdes geht, stellen sogenannte Vollzwirnhemden dar. Hierbei wird ein Tuch verwendet welches aus ägyptischer Baumwolle gefertigt ist und bei welchem Längs-und Querfäden, somit „Kette“ und „Schuss“ aus gezwirnten Garnen bestehen. Was bedeutet das? Dies heißt nichts anderes als das zwei oder mehrere Garnstränge unter Spannung zu eben einem Faden verdreht werden, hierdurch erhält das Gewebe eine höhere Stabilität, weitere Vorteile sind eine zunehmende Farbbrillanz sowie eine erhöhte Haltbarkeit, weitere Charakteristika sind ein weicher und glatter Griff. Ähnlich wie beim Anzug gilt auch hier, dass das feinste und edelste Grundmaterial nichts bringt, wenn die Passform des Hemdes nicht zum Träger passt.
Was die Kragenweite anbelangt, so lässt sich pauschal für Deutschland sagen, dass tendenziell eher zu große Kragenweiten gewählt werden. Dies liegt am "Kragenweiten-Finger-Check", der häufig herangezogen wurde bzw. wird. Hierbei wird geprüft, ob es dem Hemdträger möglich ist noch ein oder zwei Finger im Kragen unterzubringen, dies ist aber letztendlich eine unbrauchbare Methode, um herauszufinden, ob man die richtige Kragenweite gewählt hat, da hiernach tendenziell zu große Kragenweiten bevorzugt werden. Vielmehr sitzt ein Kragen, wenn er so dicht wie möglich am Hals anliegt ohne dabei einzuengen. Diese Auffassung unterscheidet sich von der vorherigen Denkweise entscheidend. Ein zu weiter Kragen lässt nicht nur zu viel Haut bzw. Hals des Trägers erkennen, beim Einsatz der Krawatte wird unvermeidlicherweise bei einem zu groß gewählten Kragen selbiger in Wellen gelegt, was es unbedingt zu vermeiden gilt.
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